Review: RIDE 2

Diesen Freitag erschien RIDE 2 und nach dem überaus positiven Eindruck auf der Gamescom war ich zuversichtlich, dass auch das Endprodukt überzeugen wird. Was kann das Motorradspiel? Kleiner Tipp: Ziemlich viel!

Modi

World Tour-Events: In der World Tour gibt es noch mal ein paar Unterkategorien:
  • Saison-Events: Dort entscheidet man sich für eine Klasse und hat dort ein paar Rennen zur Auswahl, hat man diese Rennen abgeschlossen, steigt manim Weltrang und kann somit Saisons abschließen und zu Einladungs-Events eingeladen werden, welche die nächste Kategorie darstellen.
  • Einladungs-Events: Dort kann man sich für ein Event in seiner Klasse (Weltrang) entscheiden. Schließt man diese Event erfolgreich ab, bekommt man jede Menge Credits und auch ein Motorrad als Prämie.
  • Meisterschaften: Wie der Name schon suggeriert, fährt man hier in Meisterschaften, welche nach einer bestimmten Anzahl von Medaillen aus den Saisons freigeschaltet werden.
  • Team vs Team: Hier gibt es eine Auswahl an Teams. Hat man einen bestimmten Weltrang erreicht, kann man auch in höhere Teams einsteigen und dort die Events fahren. Als Belohnung bekommt man auch hier Credits und Bikes!
Schnelle Modi: Die Schnellen Modi sind genau das, was der Name verspricht. Es gibt Schnelle Rennen, Zeitrennen und Splitscreen. Kurz gesagt also Modi für den schnellen und kurzweiligen Spaß.

Gameplay

Das Gameplay ist typisch für ein Rennspiel. Zwar fährt man hier mit Motorrädern, aber das grundlegende Gameplay ist gleich. Die World Tour fungiert hier als Karriere und führt einen langsam an die verschiedenen Motorräder heran. Man fängt klein an und arbeitet sich dann immer weiter hoch. Die vorher angesprochenen Credits werden natürlich für Motorräder und das dazugehörige Tuning ausgegeben. Besonders das Tuning ist nicht zu verachten, da man damit sein Motorrad ordentlich upgraden kann und man dies auch sehr gut auf der Strecke merkt. Apropo Strecke. Wie fühlt sich das Fahren an? Die Motorräder fahren sich allesamt sehr gut und man merkt sofort die verschiedenen Leistungsklassen. Auch die Einstellungen, wie Schwierigkeitsgrad und auch Fahrhilfen bieten hier nochmal einen weiteren Anreiz sich zu verbessern. Je weniger Fahrhilfen man verwendet und je höher der Schwierigkeitsgrad, desto höher sind auch die dazugewonnen Credits. Man merkt auch durchaus den Anspruch eine Simulation zu sein. Hat man viele Fahrhilfen aktiviert, kann man gemütlich fahren, jedoch machen weniger Fahrhilfen das Spiel deutlich realistischer.
Insgesamt gibt es 30 Strecken mit mehreren Varianten. Darunter natürlich auch Strecken, wie die Nordschleife oder auch Monza.
Zusätzlich kann man auch im Regen fahren, jedoch macht dies nicht so einen großen Unterschied, wie man anfangs eventuell erwartet. Zwar sind die Strecken minimal rutschig, jedoch ist dies für mich eine zu kleine Änderung.
Die KI fällt nicht besonders auf. Sie ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend.

Multiplayer

Im Multiplayer gibt es wieder verschiedene Modi, darunter erst einmal schnelles Spiel und benutzerdefiniertes Spiel. Dann kann man zwischen einfachen Rennen und Meisterschaften und den verschiedenen Leistungsklassen wählen. Danach funktioniert alles, wie bereits bekannt. Je nach Position verdient man mehr oder weniger Credits für weitere Motorräder. Die Verbindung funktionierte bei meinem Test wirklich sehr gut. ICh habe sofort Spiele gefunden und auch das eigentliche Rennerlebnis war einwandfrei!

Technik

RIDE 2 läuft durchgehend flüssig und auch sonst gibt es nicht viel negatives zu berichten. Die Motorradmodelle sehen allesamt sehr schön und detailliert aus. Die Strecken hingegen sehen eher zweckmäßig aus. Auch die Ladezeiten sind teilweise sehr lang und man hat das Gefühl man ist ewig in den Menüs ehe man mal wieder fahren kann. Der Sound der Motorräder ist immer stimmig und auch hier hört man einen klaren Leistungsunterschied!

Fazit

RIDE 2 hat mir bei meinem Test wirklich viel Spaß gemacht. Zwar wusste ich durch das Anspielen schon ungefähr was mich erwartet, jedoch wurde ich auch nicht enttäuscht. Zwar stören die teilweise recht langen Ladezeiten, aber abgesehen davon macht das Spiel einen durchaus soliden Eindruck. Motorradfans kommen ohnehin nicht um diese Spiel herum und alle anderen die auch Gefallen an Motorrädern finden können getrost zugreifen. Es gibt viel Umfang und zusätzlich kann man es immer mal wieder auspacken und schnell ein paar Runden auf seiner Lieblingsstrecke drehen!

Tim
PlaysiLounge


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