Lange hat es gedauert, doch nun gibt es endlich eine eigene Alternative von Sony für modifizierte Controller mit zusätzlichen Tasten. Das „Rücktasten-Ansatzstück“ ist ein kleines Add-On für den Controller und fügt zwei zusätzliche physische Tasten hinzu. Wie ist die Verarbeitung, welche Funktionen gibt es und vor allem, lohnt sich der Kauf? Wir haben das Rücktasten-Ansatzstück getestet und vergleichen es auch mit einem herkömmlichen Controller mit Paddles. 

Das sind die Funktionen vom Rücktasten-Ansatzstück

Die Funktionen vom Ansatzstück sind recht schnell erklärt. Man bekommt zwei zusätzlich programmierbare Buttons auf der Rückseite des Controllers. Dazu kann man mit einem dritten Button, der gleichzeitig auch ein OLED-Bildschirm ist, die Profile einstellen. Insgesamt kann man drei Profile gleichzeitig gespeichert haben, wobei diese super schnell zu ändern sind.

Um das Profil zu wechseln, muss man einfach zweimal auf den Bildschirm drücken. Zum Ändern der Tasten innerhalb eines Profils, muss man dann den Bildschirm gedrückt halten.

Am Anfang ist es etwas knifflig das Ansatzstück an den Controller zu bekommen, doch hat man dies einmal raus, ist auch das Befestigen und Entfernen kein Problem mehr.

Wie ist die Verarbeitung?

Die Verarbeitung ist wie von Sony gewohnt ziemlich hoch. Nichts klappert oder knarzt. Das Ansatzstück sitzt bombenfest am Controller, lässt sich aber trotzdem sehr einfach und ohne Mühen wieder entfernen. Der Bildschirm löst ausreichend hoch auf und durch die OLED Technologie wird auch nur das angezeigte Bild beleuchtet. 

Die beiden Buttons haben etwas Spiel, was sich jedoch sehr angenehm anfühlt. Allgemein fühlt sich das gesamte Ansatzstück extrem angenehm an und erst recht, wenn man „modifizierte“ Controller schon gewohnt ist, fühlen sich die Finger an den weichen Kurven sehr wohl.

Rücktasten-Ansatzstück vs andere Paddles

Vor dem Ansatzstück gab es bereits viele Alternativen. Es nun aber die erste offizielle Version von Sony. Bekannte Namen für Alternativen sind Scuf oder auch King Controller.

Der große Unterschied. Das Ansatzstück benötigt keinen neuen Controller. Es funktioniert mit jedem Dualshock 4 Controller und lässt sich auch leicht wieder abnehmen. Andere Controller müssen umgebaut werden, wodurch man entweder einen vorhandenen Controller verändert oder einen neuen nur für diesen Zweck kauft.

Natürlich gibt es bei anderen Controllern noch mehr Möglichkeiten, wie z.B. vier Paddles oder andere Formen (z.B. Scuf Vantage).

Ich selber habe einen umgebauten Controller, der sogenannte Shark Paddles verbaut hat. Zusätzlich hat dieser noch Trigger Stops. Welche Variante fühlt sich nun besser an? Ganz klar das Ansatzstück, da die Verarbeitung besser ist und die Kurven sich viel besser an die Finger anpassen. Die Shark Paddles sind im Vergleich schon fast scharf zum Anfassen.

Insgesamt kommt es ganz auf den Einsatzzweck an. Wer vier Paddle braucht, kann mit dem Ansatzstück nichts anfangen, aber die Mobilität und Leichtigkeit bleibt einfach ungeschlagen!

Fazit

Das Ansatzstück ist mit 40€ nicht günstig und jeder muss selber wissen, ob ihm zwei zusätzliche Buttons den Preis wert sind. Ich persönlich würde das Ansatzstück jedem anderen Controller mit Paddles vorziehen, da die Verarbeitung deutlich hochwertiger ist und auch die Einsatzgebiete vielfältiger sind. Da ich die Buttons programmieren kann, ist das Ansatzstück nicht nur bei Shootern hilfreich, sondern kann auch in vielen anderen Genres eingesetzt werden!

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