WRC 7 erschien im September 2017. Zwei Jahre später ist traditionell der Nachfolger, dieses Jahr also WRC 8. Es wurde auf ein gesundes Grundgerüst aufgebaut, aber gerade im Karrieremodus gibt es einige Neuerungen. Wir konnten es auf der Gamescom 2019 spielen und teilen unsere Eindrücke.

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Ein komplett neuer Karrieremodus

Angefangen mit dem Karriere-Modus, welcher nun weit darüber hinausgeht, nur eine Saison darzustellen. Man hat nun echt viele Möglichkeiten das eigene Team und die eigene Karriere zu managen. So verdient man Erfahrungspunkte, welche man in die Entwicklung des Teams oder z.B. der Strapazierfähigkeit investieren kann. Auch gibt es echt viele Statistiken, z.B. für den Verschleiß von Teilen. 

Zwischen Events kann man nun auch die restlichen Tage füllen. Ruhetage kosten natürlich nichts, bringen aber auch keinen Fortschritt. Trainingstage verbessern die eigenen Fähigkeiten und geben Erfahrungspunkte. Natürlich kosten diese Tage aber Geld, bringen jedoch nichts ein. Eine Neuerung im gesamten Spiel sind historische Events mit historischen Autos. Diese kann man auch zwischen „richtigen“ Events auswählen, wobei man hier natürlich auch Geld verdienen kann.

Geld ist natürlich wichtig für das Auto und Team. Jede Position im Team bekommt natürlich Gehalt und auch das Reparieren des Autos kostet Geld.

Cool ist am Anfang der Karriere auch, dass man sich für eine WRC entscheiden kann. Normalerweise fängt man in der Junior WRC an. Sagt man jedoch man ist schon besser, so kann man auch in der WRC 2 anfangen, sobald man Tests abgeschlossen hat, die das auch bestätigen.

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WRC 8 und das dynamische Wetter

Eine weitere Neuerung ist das dynamische Wetter. Dieses wird nicht etwa an bestimmten Stellen der Strecke getriggert, sondern ist wahrlich dynamisch und kann natürlich vor Rennen eingestellt werden. Der Regen z.B. verändert auch deutlich das Fahrgefühl und macht das Gewinnen zumindest anfangs deutlich schwerer.

Auch Physik ist wichtig

Was das Gameplay aber Komplett anders macht, ist das neue Physikmodell der Fahrzeuge. Laut dem Entwickler sind auch die echten Fahrer der WRC davon begeistert. Ich persönlich kann es natürlich nicht mit einem echten Rallye-Fahrzeug vergleichen, aber das Fahrfeeling war schon echt gut! Insgesamt hat das Spielen echt Spaß gemacht und gezeigt, wie eine Rallye-Simulation aussehen muss.

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Bei dem neuen Physikmodell gibt es auch einige neue Einstellungen, So kann man nun z.B. das Fahrwerk oder die  Übersetzung des Getriebes haargenau einstellen. Früher waren das die Einstellungen für Entwickler um voreingestellte Setups zu definieren.

Die Technik der PS4 Version war leider etwas enttäuschend. Zwar lief WRC 8 echt flüssig und auch der Sound konnte überzeugen. Die Grafik hingegen wirkte etwas verwaschen, besonders im Gegensatz zur PC Version…


WRC 8 wird für alle Fans von Teil 7 ein absoluter Muss sein, da einfach an den richtigen Stellen optimiert und verfeinert wurde. Die neuen Elemente, wie der optimierte Karrieremodus, das neue Physikmodell und das dynamische Wetter sind definitiv die richtigen Schritte, um die offizielle Rennsimulation zur WRC Meisterschaft einen Schritt weiter zu bringen!

WRC 8 erscheint am 6. September 2019.
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