Review: Yooka-Laylee – Ein Spiel für Jung und Alt?

Yooka-Laylee ist der spirituelle Nachfolger zu Banjo-Kazooie sollte via Kickstarter finanziert werden. Dass das Ziel von 175 000 Pfund innerhalb von 38 Minuten erreicht wurde und am Ende der Kampagne über 2 000 000 Pfund gesammelt wurden, hatte keiner erwartet. Doch hat das Geld geholfen um ein gutes Spiel zu entwickeln? 


Story

In Yooka-Laylee spielen wir, wie der Name verrät Yooka und dessen Kollegen Laylee. Der typische Bösewicht ist Capital B. und Dr. Quack. Diese saugen die gesamte Literatur aus der Welt der zwei Helden. Diese soll zu Profi gemacht werden. Auch ein Buch us dem Besitz der Beiden wird weggesaugt und nun ist es die Aufgabe die „Pagies“ zu finden. Dabei treffen wir auf verschiedene schräge Charaktere, wie z.B. Trowzer, der uns mit neuen Tricks bei Laune hält und uns allgemein am Anfang ein wenig das Spiel erklärt.

Gameplay

Yooka-Laylee ist ein klassisches Jump-n-Run mit viel Erkundungsfreiheit. Wir spielen also aus der Third Person Ansicht und können ganz klassisch Laufen, Springen, Kämpfen und Interagieren. Als besondere Fähigkeiten, welche bei Trowzer erworben werden können, gibt es z.B. eine Rollfunktion, womit man Berge oder einfach Anhöhen hinaufrollen kann oder eine Fähigkeit, womit man unsichtbare Ebenen einblenden kann. Das Gameplay wird also durch diese Fähigkeiten sinnvoll erweitert.
Trotzdem ist der wichtigste Teil noch das Springen selbst. Hier bekommt man teils knackige Parcours geliefert, welche den Spielern fordern.
Ein weiteres Element ist Story-bezogen auch das Sammeln von Gegenständen, ob es jetzt die „Pagies“ selbst sind oder die Federn, um bei Trowzers neue Fähigkeiten zu kaufen. Die Welt lädt ständig zum weiteren Erkunden ein.
Einziges Manko beim Gameplay ist die Steuerung, da diese doch etwas träge ist und erstmal etwas Eingewöhnung benötigt.

Technik

Yooka-Laylee wurde über Kickstarter finanziert und oft haben diese Spiele eine nicht ganz so tolle Grafik. Sagen wir es so: Die Grafik hier ist solide, aber nichts weltbewegendes. Die Sättigung ist sehr kräftig und gibt zum sanften Look des Spiel das Übrige. Die Framerate war im Test durchgehend flüssig ohne merkbare Ruckler.
Der Sound des Spiel ist etwas besonders für heutige AAA-Spiele. Es gibt keine Synchronisation, sondern die Dialoge bestehen aus „Lauten“. Dies hört sich passend zum Style des Spiels gut an und funktioniert auch gut beim überspringen. Die Musik ist jederzeit passend und zum Teil wirklich so gut, dass man nur noch dieser lauscht.

Fazit

Ich hatte mit Yooka-Laylee wirklich viel Spaß, was auch vor allem daran lag, dass diese Spiele heutzutage doch eher selten geworden sind. Es macht einfach Spaß in der Welt herumzulaufen und die Parcours zu überstehen. Die etwas schwache Story ist da kein großer Nachteil, da sie ein Ziel vorgibt und das erreichen dieses, doch eher unnötigen Ziels, ungeheuer viel Spaß macht. Fans, die schon vor Jahren Jump-n-Runs gespielt haben, werden auch mit Yooka-Laylee viel Spaß haben. Doch auch die anderen Spieler sollten mal einen Blick drauf werfen.

Tim
PlaysiLounge

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