Review: Alienation

Am 26.04. war der #Alienday 2016. An diesem Tag ist auch Alienation erschienen. Passender könnte es gar nicht sein, doch erfüllt Alienation auch die Erwartungen oder würden wir es lieber abschießen, wie die Aliens im Game?
Alienation kommt aus dem Hause Housemarque, welche schon für Dead Nation oder Resogun verantwortlich waren. Gerade die Parallelen zu Dead Nation sind nicht zu verkennen, doch ist das etwas Schlechtes?


Story

Die Aliens haben die Welt übernommen und jetzt gibt es eine letzte Chance die Aliens zu besiegen und die Welt wieder zurück zu erobern.
Wir spielen Einsatzkräfte der UNX, eine Organisation vereinter Länder, um die Kontrolle über die Welt wieder zurück zu erlangen!
Das ist die grundlegende Geschichte hinter Alienation. Doch ist diese wichtig? Für mich war sie nur die Rahmenhandlung, die unsere Taten begründet, mehr aber auch nicht.

Gameplay

Alienation ist ein Top-Down-Shooter und spielt sich auch haargenau so! Wir spielen eine von drei Klassen, welche sich durch ihre Fähigkeiten deutlich unterscheiden, doch man bemerkt schnell, dass sehr viele Spieler den Bio-Experten wählen. Dieser hat verschiedene passive, wie auch aktive Fähigkeiten. Passive Fähigkeiten sind z.B. eine stärkere Nahkampfattacke oder auch schnellere Regeneration von Lebenspunkten. Aktive Fähigkeiten sind unter anderem eine Giftwolke, welche Gegnern schadet, wenn sie durch sie hindurchgehen oder auch eine Art von Heilung, welche einen selbst und auch Teammitglieder in der Nähe heilt!
Wir können also Fähigkeiten einsetzen, schießen und Loot sammeln.
Kommen wir erst einmal zum Schießen. Wir haben eine Primär- Sekundär- und eine schwere Waffe. Die Primärwaffe schießt kontinuierlich, macht hingegen aber nicht so viel Schaden.
Die Sekundärwaffe ist z.B. eine Schrotflinte oder ein Power-Schuss. Diese sind nicht so universell zu gebrauchen und erfordern entweder mehr Können oder haben eine nicht so lange Reichweite.
Die schwere Waffe ist, wie der Name schon sagt schwer, was hier eine deutliche Schadenssteigerung bedeutet. Schwere Waffen sind z.B. Raketenwerfer oder Flammenwerfer. Dort haben wir nicht so viel Munition und diese Waffen benötigen deutlich mehr Zeit zum Nachladen, als andere.
Zu guter Letzt haben wir noch unsere Ausstattung dabei, welche Granaten oder Minen sind. Bei den Granaten gibt es eine Auswahl unter anderem aus Clustergranaten oder auch Fernzündgranaten.
Wie vorhin angesprochen gibt es auch Loot zu sammeln. So sammeln wir Ressourcen, um später unsere Waffen upzugraden! Diese Upgrades bringen z.B. mehr Schaden oder eine schnellere Schussrate.
Das Gameplay lässt insgesamt keine Wünsche offen und spielt sich ziemlich gewohnt für einen Top-Down-Shooter.


Technik

Alienation sieht wirklich super aus! Effekte, wie Rauch, Feuer oder Laser sehen wirklich atemberaubend aus. Auch sonst sind die Texturen scharf und das Spiel läuft flüssig bei 1080p.
Makellos ist Alienation trotzdem nicht und das liegt am Matchmaking. Ich habe öfter mit einem Freund gespielt und da gab es auch zunächst keine Probleme, außer dass ich anfangs auf dem Weltenbildschirm war, während er schon spielte.
Haben wir aber zusammengespielt, ist es mal passiert, dass ein Spieler ins Game eingestiegen ist, ich ihn aber nicht sehen konnte. Für mich war es so, als würden wir immer noch zu zweit spielen. Bei ihm waren hingegen drei Leute im Spiel. Dem Verhalten des fremden Spielers nach zu urteilen hat er auch mich nicht gesehen und wusste schlicht nicht von meiner Existenz.
Auch ist es umständlich anderen Leuten zu joinen, da man nur über Umwege zur Einladung des Freundes kommt, sollte dieser nicht bei der Mission angezeigt werden.
Werden diese Probleme gefixt, habe ich auch hier nichts mehr zu beanstanden!


Fazit


Alienation ist ein wirklich sehr gutes Spiel, was besonders im Koop mit Freunden ordentlich Spaß macht. Ein lokaler Koop-Modus fehlt zwar noch, aber dieser ist schon angekündigt, was ich sehr begrüße!
Das Spiel bietet 20 Missionen und auch das Levelsystem mit dem Loot motiviert zum Weiterspielen. 
Beschreibt man Alienation mit anderen Worten, so könnte man sagen es ist ein Dead Nation mit flüssigerem Gameplay und einem Destiny-Skin! Ist das etwas schlechtes? Nein, absolut nicht! Wer also auf dieses Setting und diese Art von Gameplay steht, der kann getrost zuschlagen! 
Seinen Preis (19,99€) ist es absolut wert!

Kaufempfehlung: JA!

Tim 
PlaysiLounge

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