DLC-CHECK: Call of Duty: Infinite Warfare – Sabotage

Wie bei jedem Call of Duty gibt es auch bei Infinite Warfare vier DLCs, die verteilt über das Jahr erscheinen werden. Wie schon bei Black Ops 3 erscheinen die DLCs zuerst auf der PS4. So geschehen, erschien am 31.01.2017 das erste Pack mit dem Namen „Sabotage“. Enthalten sind vier Multiplayer-Maps und die Fortsetzung der Geschichte im Zombiemodus. 


Dominion

Dominion ist eine Neuinterpretation der beliebten Map „Afghan“ aus Modern Warfare 2. Angesiedelt ist sie auf dem Mars und das abgestürzte Raumschiff bildet das Zentrum der Map. Zusätzlich wurden einige Feinheiten verbessert, um das Gameplay besser an die neuen Möglichkeiten des Movements anzupassen.
Die Map an sich ist sehr offen gehalten und biete viele verschiedene Möglichkeiten Angriffe durchzuführen. Vom Setting her ist sie natürlich mit einer Art Sand bedeckt und hat nur sehr wenig Pflanzen. Allgemein erinnert Dominion aber schon an die alte Map aus MW2 und transportiert sie in eine ferne Zukunft auf einem anderen Planeten und mit neuen Möglichkeiten beim Movement.

Renaissance

Die Map Renaissance ist in Venedig in Italien angesiedelt und bietet enge Gassen und eine dicht besiedelte Siedlung. Zentrum hier bildet eine Kirche, in der Spieler schnelle Action erwartet.
Typisch für enge Straßen und Gassen ist hier Nahkampf-Action an der Tagesordnung. Nie hat man eine ruhige Sekunde, da an jeder Ecke der nächste Gegner warten kann. Diese Map ist perfekt für SMGs oder sogar Nahkampfwaffen. 
Etwas unerwartet sieht diese Map nicht gleich nach ferner Zukunft aus, sondern zeigt eine Sicht der Zukunft, wo klassische Siedlungen auch mal getrennt von neuer Technologie weiter bestehen können.

Noir

Die Map Noir wirkt sehr dunkel und verregnet. Sie ist im futuristischen Brooklyn angesiedelt und bietet das klassische Drei-Wege-System. Die Zukunftsvision ist hier eher negativ und dystopisch. Aufgefrischt wird die Atmosphäre durch viele Neon-Elemente, wie Schilder oder Werbeflächen an Cafés und Parks.
Noir ist eine Map, die man als Mitteldistanz beschreiben könnte. Zwar ist sie größer gehalten als z.B. Renaissance, jedoch wird auch hier sehr viel Action geboten.

Neon

Neon stellt ein virtuelles Trainingszentrum in der Zukunft dar. Auch hier sind die drei Wege klar erkennbar, wobei der mittlere eine deutlich höhere Sichtweite zulässt, wodurch hier Spieler auch auf längere Distanz spielen können. Die Wege am Rand bieten hingegen Close-Combat-Action. Allgemein ist die Map sehr hell und steril gehalten. Eine Besonderheit gibt es jedoch trotzdem. Da es ein virtuelles Trainingszentrum ist, zerspringen eliminierte Gegner hier zu Hunderten von Pixeln. Auch erscheinen Autos und Gebäude einfach so im Geschehen. Virtuell halt.
Diese Map zeigt wirklich pure Zukunft und spielt sich angenehm abwechslungsreich. Zwar ist sie auch sehr verwinkelt, aber so hat man durchgehend Action, da hinter jeder Ecke ein virtueller Gegner stehen könnte.

Rave in the Redwoods

Das neue Zombiekapitel spielt in den 90er Jahren in einem verlassenen Sommercamp. Die Charaktere aus dem ersten Kapitel sind natürlich auch wieder da, jedoch in anderen Rollen. Das bringt zusätzlich zum Schauplatz nochmal Abwechslung und neue tolle Momente bei diesen schrägen Charakteren. 
Wo man auf der letzten Map noch sofort zur Schusswaffe gegriffen hat, gibt es in Rave in the Redwoods sehr viele Nahkampfwaffen, wie z.B. Golfschläger, Äxte oder Macheten. Dies bringt frischen Wind in das Zombie-Töten in CoD. 
Da vor der Ankunft der Protagonisten ein Rave stattgefunden hat, ist das Camp in eine Techno-Hölle verwandelt und man muss sich durch diesen Schlamassel „durchquälen“.

Fazit

Die neue Maps für den Multiplayer sind allesamt sehr abwechslungsreich und auch gut an das Movement angepasst. Hier ist eigentlich für jeden etwas dabei, ob man jetzt größere oder kleinere Maps bevorzugt. Auch die verschiedenen Settings sind sehr interessant, wobei die Map „Neon“ als virtuelles Trainingszentrum und den zu Pixeln werdenden Gegnern natürlich heraussticht. 
Auch das neue Zombiekapitel bringt frischen Wind in den Modus und bleibt ähnlich schräg und genial wie schon das erste Kapitel im Vergnügungspark.
Insgesamt muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er den Season Pass oder die einzelnen DLCs für ein Call of Duty kauft. Vielen reicht auch einfach der ursprüngliche Inhalt, wobei „Sabotage“ wirklich coole neue Maps bringt, die es eigentlich wert sind gespielt zu werden. 

Tim
PlaysiLounge

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