Mothergunship ist ein actiongeladener First-Person-Shooter und verspricht viele Craftingmöglichkeiten, einzigartige Level und eine Menge Spaß, doch ist dem auch so? 

Der größte Gegner, das Mothergunship

Die Erde wurde von bösen Robotern erobert und bietet den Menschen keinen Platz mehr. Man spielt nun einen der letzten Überlebenden und versucht den Boss aller Bosse, das Mothergunship zu zerstören. Da man dies aber nicht direkt erledigen kann (was auch sonst…?), muss man zuerst kleinere zufällig generierte Schiffe zerstören.

Die Story ist definitiv nur ein Mittel um dem Ganzen eine Daseinsberechtigung zu geben. Sie ist nicht besonders spannend oder originell, passt jedoch ziemlich gut zum Szenario. Wenn man aber fair ist, weiß man, dass man Mothergunship nicht wegen einer „Story“ spielt.

5 Raketenwerfer auf einmal? Kein Problem!

Mothergunship ist ein First-Person-Shooter. Auf jedem Schiff muss man Horden von Gegnern besiegen (Horden in Form von vielen Robotern). Dafür hat man eine große Auswahl an Waffen zur Verfügung. Diese Waffen craftet man jedoch zuerst mit vorher gesammelten Waffenteilen. Bei jeder Mission hat man bestimmte Slots zur Verfügung, wo man aussuchen kann, was man mitnehmen möchte. Wie man nun 5 Raktenenwerfer an den Arm bekommt? Es gibt Verbindungsstücke, womit man z.B. drei Waffen im Dreieck, übereinander oder nebeneinander verwenden kann. Natürlich kann man an einen Befestigungspunkt noch ein Verbindungsstück befestigen, womit man nur noch mehr Waffen an einem Arm befestigen kann. Dies gilt natürlich für beide Arme, sodass 5 vielleicht schon untertrieben ist. Beim Waffencrafting hat man wirklich grenzenlose Möglichkeiten. Auf den Schiffen gibt es immer wieder Shops wodurch man sein anfängliches Loadout noch verbessern kann.

Auf den meisten Schiffen gibt es zusätzlich besondere Räume. Entweder Challenges, Zufallsräume oder auch Bossgegner verstecken sich hinter gewissen Türen. Allgemein gibt es nicht nur einen Weg, sondern es gibt den Weg, für den man sich entscheidet.

Das Gameplay macht sehr viel Spaß und das grenzenlose Crafting ist wirklich ein frischer und durchdachter Ansatz. Die Steuerung ist anfangs etwas schnell, da man fast über den Boden fliegt, aber daran gewöhnt man sich schnell. Möchte man das Movement wirklich ausnutzen, kann man beim Zielen auch mit R3 springen, oder man verwendet einen Scuf-Controller.

Zusammen macht es mehr Spaß! (ab August verfügbar)

In der PC-Version gibt es bereits einen Koop-Modus und auch in der Konsolen-Version ist einer geplant. Zum einen wurde dies bereits angekündigt und zum anderen sieht man im Hauptquartier bereits die Vorbereitungen dafür. Man wird dann alle Level zu zweit bestreiten können.

Unreal Engine vs. Roboter

Mothergunship verwendet die Unreal Engine 4. Dies sorgt für solide bis sehr gute Grafik und zudem flüssiges Gameplay. Wenn sehr viel auf dem Bildschirm passiert, hat man manchmal das Gefühl, dass die Framerate nicht ganz mithalten kann. Das stört aber nicht den Spielfluss. Der Sound fällt nicht negativ, jedoch auch nicht positiv auf. Insgesamt bekommt man eine solide Technik geboten, wie man es mindestens bei jedem Spiel erwarten kann.


FAZIT

Mothergunship bringt LEGO ins Shooter-Genre. Das quasi unendliche Crafting ist ein frischer und zugleich verrückter Ansatz. Dieser Ansatz ist jedoch voll aufgegangen und repräsentiert das Herzstück des Spiels. Wiederspielwert gibt es auch genug. Nach der Kampagne schaltet man zusätzliche Modi frei, welche für noch mehr Spielspaß sorgen. Ein Kritikpunkt ist eventuell, dass man immer und immer wieder das Gleiche macht. Wirkliche Abwechslung gibt es nicht und wird nur durch die unterschiedlichen Waffen und Räume geboten. 

Insgesamt ist Mothergunship sein Geld (24,99€) auf jeden Fall wert und mit dem kommenden Koop-Modus auf jeden Fall einen Blick wert. Zusammen macht alles ja nochmal mehr Spaß und dieser ist so schon geboten!

Tim
PlaysiLounge

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