Review: DRIVECLUB VR

Driveclub hat eine lange Geschichte. Es wurde 2013 zusammen mit der PS4 angekündigt und sollte zum Release der Konsole erscheinen. Letztendlich wurde es verschoben und erschien dann Ende 2014. Vielen hat es gefallen, manchen aber auch nicht. Ich fand es schon damals toll und auch der Ableger DRIVECLUB BIKES fand Anklang. Nach der Ankündigung von DRIVECLUB VR  war ich dann total heiß auf dieses Spiel! Mit dem Release der PlayStation VR erschien dann auch DRIVECLUB. Was kann die Version und kann sie mit seinen Kollegen mithalten?


Modi

Tour: Den Tourmodus kennt man schon aus den anderen Teilen der “Serie”. Voreingestellte Events mit verschiedenen Zielen um Sterne zu verdienen. Zwischendurch gibt es noch “Turniere”, in denen man mehrere Rennen fährt und auch übergreifend Ziele erreichen muss.
Einzelevents: bei den Einzelevents kann man nochmal zwischen Rennen, Zeitrennen, Sprints, Drifts und Cruisen unterscheiden.
  • Rennen: Hier fährt man ganz klassische Runden- oder Sprintrennen gegen andere Autos.
  • Zeitrennen: Hier fährt man “gegen die Zeit”. Hier gilt es die schnellste Rundenzeit zu fahren.
  • Sprints: Sprints sind kurze Rennen von A nach B. Auch hier hat man keine Gegner und die Strecken sind wirklich sehr kurz.
  • Cruisen: Wie der Name schon verrät, cruist man hier nur. Es gibt kein Ziel, außer die Strecken zu bewundern. Hier kann man auch aussteigen und das Auto vor tollen Kulissen bewundern


Gameplay

Erst einmal spielt sich DRIVECLUB VR wie ein normales Rennspiel. Doch durch den VR-Aspekt ist das Erlebnis noch einmal viel intensiver und man kann sich besser mit den Autos auseinandersetzen, da man direkt drin sitzt! Die Tour fängt erst mit langsamen Autos an und je weiter man kommt, desto schneller und teurer werden auch die Autos. Mit Aktionen in den Rennen verdient man Credits, womit man im Level steigt und neue Designs und Autos freischaltet. Auch steigt man im Clublevel, womit man nochmal weitere Fahrzeuge freischalten kann.
DRIVECLUB bietet insgesamt 114 Strecken(Varianten) und 80 Autos. Die Strecken kennt man teilweise schon aus dem Hauptspiel, doch teilweise sind diese auch neu. Die Autos fahren sich alle sehr unterschiedlich und der Fahrzeugklasse entsprechend. Die Strecken kann man am Tag und auch in der Nacht fahren. Das erste Rennen in der Nacht lässt einen fast strahlen, da es so ein neues und frisches Gefühl ist ein Nachtrennen wirklich komplett im Dunkeln zu fahren. Leider hat es das dynamische Wetter nicht in die VR-Version geschafft. Die KI ist purer Durchschnitt. Sie macht auch mal Fehler, aber insgesamt fällt sie nicht besonders positiv oder negativ auf.


Multiplayer

Im Multiplayermodus gibt es eine Art Lobbysystem. Man meldet sich für die Veranstaltungen an, bei denen die Strecke und auch die Fahrzeugklasse nach eigenem Belieben stimmt. Hat man sich angemeldet, wird man nach dem Anmeldefenster in die Lobby geführt und kann ein Auto auswählen. Auch gibt es private Lobbys für Rennen gegen Freunde. Ist man dann im Rennen funktioniert das Fahren super und ohne Ruckler. Auch werden Rempler gerecht bestraft und die Zeiten der anderen Fahrer werden korrekt angezeigt.

Technik

DRIVECLUB und auch DRIVECLUB Bikes sahen auf der PS4 einfach fantastisch aus und auch die VR-Version macht eine gute Figur. Zwar fehlen wirklich sehr viele Details, die es im “richtigen” Spiel noch gab, aber da VR erst am Anfang steht, ist dies zu verstehen. Auch ist das Bild unschärfer, was am Display der PSVR liegt. Trotz Dessen sieht das Spiel noch gut aus und läuft super flüssig! Auch der Sound ist wirklich klasse. Die Autos hören sich sehr kräftig und verschieden an. Einen Kritikpunkt gibt es beim Tracking. Mir kommt es so vor, als würde sich die Sicht nach oben verschieben, wenn man über Bergkuppen fährt und nach unten, wenn man im Tal angekommen ist. Dies kann nervig werden, wenn es zu stark wird, aber das ist nicht immer der Fall und sonst funktioniert das Tracking wirklich zuverlässig und genau!


Fazit

Im Vorfeld waren die Stimmen laut, dass DRIVECLUB VR eine fantastische, immersive Erfahrung ist. Stimmt das? Und wie! Das Erlebnis ist dermaßen immersiv! Dies wird noch durch das Tragen der Brille und Kopfhörern verstärkt, da es das Gefühl eines Helmes gleichkommt. Auch ist das Gameplay so natürlich, dass man sich wirklich in einem Auto fühlt. Zwar gibt es Spiele mit einem krasseren Wow-Effekt, jedoch ist DRIVECLUB konsequent, indem es einen gewissen Wow-Effekt aufrecht erhält und zudem bietet es viel Umfang. Man kann die Tour spielen, im Multiplayer gegen andere fahren oder auch Herausforderungen von anderen Clubs oder Freunden schlagen. Viele Innovationen im Einzelnen gibt es nicht, jedoch ist das Spiel an sich noch etwas sehr neues, da es dieses Gefühl des “Mittendrin Seins” noch nicht auf der PlayStation gab.



Tim
PlaysiLounge

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