Kurzreview: Shadow of the Beast

Das originale Shadow of the Beast erschien 1989 und fesselte eine ganze Generation an Spielern vor dem Bildschirm. Heute, 27 Jahre später erscheint ein neues Shadow of the Beast. Ist aus diesem Projekt ein gutes, zufriedenstellendes Spiel geworden? Kleiner Tipp: Nicht wirklich…

Story

Die Geschichte von Aarbron wird erneut erzählt. Wir begeben uns auf eine wilde, actionreiche Reise, um uns an dem bösen Magier Maletoth zu rächen, genau der Tyrann, welcher das monströse “Biest” erschaffen hat.

Gameplay

Shadow of the Beast ist ein Plattformer, sprich wir spielen von der Seitenansicht. Unsere Hauptaufgabe ist es Gegner zu töten und dabei Blut zu erhalten um spezielle Angriffe durchzuführen, welche unseren Lebensbalken weiter auffüllen oder mehr Blut pro Angriff gewähren. Schließen wir ein Level besser ab, also weniger Schaden erleiden oder bessere Angriffe nutzen, erhalten wir mehr Mana. Mit diesem Mana kann man sich verschiedene Verbesserungen kaufen. Seien es Upgrades für schon bestehende Angriffe oder auch neue Angriffe. Auch kann man in den Levels Talismane suchen, welche zusätzlich Vorteile bieten.
Das Gameplay ist sehr simpel und bei diesem Genre eigentlich  kein Kriterium, wo das Spiel schlecht abschneiden könnte. Shadow of the Beast schafft es trotzdem mit so einem bewährten und simplen Gameplay nicht zu überzeugen. Es ist schlicht zu langsam und fühlt sich daher einfach träge und langweilig an.

Technik

An manchen Stellen sieht Shadow of the Beast durch Licht- und Bluteffekte echt gut aus, aber das sind nur einige Spitzen. Abseits von diesen Spitzen sieht das Spiel durchschnittlich bis gut aus, hat jedoch sonst einige technische Schwächen. So hatte ich öfter einen Absturz, wenn ich R1 und R2 gleichzeitig gedrückt habe. Der Sound ist auf einem hohen Niveau, jedoch gibt es keine Synchronisation.

Fazit

Ich habe mich im Vorfeld wirklich auf Shadow of the Beast gefreut und hätte es auch gekauft. Schon nach den ersten Minuten machte sich ein komisches Gefühl bei mir breit. “Das Spiel wollte ich spielen?” Nicht nur, dass es eher langweilig anfängt, treibt es das Spiel soweit, dass es mir direkt zweimal abgestürzt ist und ich das erste Level so dreimal spielen musste bis ich endlich Level Zwei erreicht habe. Das Kämpfen an sich macht sogar einigermaßen Spaß, jedoch fühlt es sich insgesamt einfach unbefriedigend an. Auch kann dieses Gameplay nicht auf lange Sicht vor den Bildschirm fesseln. Ich habe das Original 1989 nicht gespielt, aber falls es ähnlich wie die neue Version ist, frage ich mich, warum man diesem Spiel eine zweite Chance gibt…

Kaufempfehlung: NEIN!

Tim
PlaysiLounge

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