Ich liebe das Avatar-Franchise von James Cameron. Auch das Haupt-Game Avatar: Frontiers of Pandora hat mir zum Release richtig Spaß gemacht. Nach der Platin-Trophäe war aber erstmal die Luft raus. Die zwei DLCs aus dem Season Pass konnten mich ebenfalls nicht zurückholen.
Passend zum Kinofilm Avatar: Fire and Ash ist jetzt der DLC From the Ashes erschienen. Dazu kam ein großes Update mit vielen Gameplay-Verbesserungen und dem lange gewünschten Third-Person-Mode. Perfekter Zeitpunkt also, um nach Pandora zurückzukehren und den DLC genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber hat sich die zweite Reise gelohnt?

Eines muss man klar sagen. Pandora sieht immer noch brutal gut aus. Es ist vermutlich eine der schönsten Spielwelten, die ich je gesehen habe. Dichte Vegetation, beeindruckende Weitsichten und starke Lichtstimmung ziehen dich sofort rein.
Auch technisch läuft das Game weiterhin stabil. Der bereits verfügbare PS5-Pro-Support sorgt für viele Optionen bei der Optik. Nur PSSR kann ich aktuell nicht empfehlen, da die Vegetation weiterhin stark flackert.

Spielerisch macht Frontiers of Pandora erst mal vieles richtig. Du schleichst durch Lager, scannst Gegner mit der Na’vi-Vision und nutzt gezielt Schwachstellen. Offenes Geballer funktioniert, endet aber oft tödlich.
Neu ist der Third-Person-Mode, in den du fließend während des Spielens wechseln kannst. Ich persönlich finde den klassischen First-Person-Modus immer noch besser, da die Animationen des Charakters nicht ganz so polished und hochwertig aussehen und das optische Erlebnis so leidet.

Der DLC setzt nach der Hauptstory an und kann völlig losgelöst vom Hauptspiel gespielt werden. Du spielst diesmal So’lek, einen erfahrenen Krieger. Dein alter Charakter übernimmt Nebenaufgaben im Hintergrund. Das fühlt sich gut an, denn das Pacing zieht deutlich an. Zusätzlich ist es nicht schlimm, wenn man die Geschehnisse aus dem Hauptspiel nicht mehr ganz vor Augen hat.
Missionen sind direkter. Es gibt mehr Action und weniger Gelaber. Upgrades kommen schneller. Neue Finisher und Killmoves machen Kämpfe dynamischer und wuchtiger. Die neuen Gegner aus dem Ascheclan sorgen für mehr Druck, auch wenn sie vor allem durch hohe Lebenspunkte auffallen.
Besonders positiv fällt das Storytelling auf. Zwischensequenzen sind besser inszeniert. Sprecher liefern mehr Emotion. Die düstere Rachegeschichte funktioniert deutlich besser als alles im Hauptspiel.

Ein komplett neues Gebiet gibt es nicht. Stattdessen kehrst du in bekannte Regionen zurück, die nun von Feuer, Rauch und Asche gezeichnet sind. Das sorgt für frische Eindrücke und stärkere Atmosphäre.
Einige bekannte Passagen wurden erweitert und anspruchsvoller gestaltet. Mit mehr Gegnern, mehr Chaos und vor allem mehr Action. Das passt zum Fokus des DLCs.
Mit rund sechs Stunden Spielzeit ist From the Ashes kompakt. Als Ergänzung funktioniert das gut. Alleinstehend lohnt sich der DLC eher nicht.

Der Avatar: Frontiers of Pandora From the Ashes DLC zeigt, wie viel mehr Potenzial im Hautpgame gesteckt hat. Die Story bietet besseres Tempo, mehr Action und spürbar stärkeres Storytelling. Mit ca. 25€ ist der DLC recht teuer, aber als Avatar Fan definitiv empfehlenswert! Der einzige Kritikpunkt: Der Asche-Clan wird im Film viel besser inszeniert!
Open World Action Adventure
Ubisoft Massive Entertainment
Ubisoft
19.12.2025

Vielen Dank an Ubisoft für die Zusendung des Reviewcodes.
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Hier geht es zu unseren Review Guidelines. Hier gibt’s weitere Infos zu Avatar: Frontiers of Pandora.

Ich bin 25 Jahre alt, komme aus Solingen und bin neben redaktionellen Aufgaben für das Design und die Technik der PlaysiLounge zuständig.
Meine Lieblingsspiele oder -Spieleserien: Fallout, The Last of Us, Call of Duty

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